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Gemeinde Veltheim
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Geographie
Das Dorf liegt in einer Ebene am Ausgang des Schenkenbergertals, rund einen Kilometer vom Ufer der Aare entfernt. Im Süden des Gemeindegebiets erhebt sich der 572 Meter hohe, durch drei kleine Täler gegliederte Veltheimerberg, ein Ausläufer des Faltenjuras. Der Veltheimerberg geht in Richtung Westen in die bis zu 772 Meter Gislifluh über. Am Osthang des Veltheimerbergs befindet sich auf einem Felsvorsprung das Schloss Wildenstein. Am Südhang wiederum befinden sich drei ausgedehnte Steinbrüche. Etwas mehr als zwei Kilometer südlich des Dorfes liegt am Ufer der Aare der Ortsteil Au (352 m ü. M.).
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 524 Hektaren, davon sind 176 Hektaren bewaldet und 77 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 700 Metern auf dem Grat der Gisifluh, der tiefste auf 340 Metern am Ufer der Aare.
Sehenswürdigkeiten
Das barocke Schloss Wildenstein befindet sich auf einem vorspringenden Hügelsporn rund eineinhalb Kilometer südlich des Dorfes. Es ist in Privatbesitz und kann nur von aussen besichtigt werden. Die Anlage hat die Form eines unregelmässigen Vierecks. Um den Innenhof gruppieren sich die beiden Bergfriede, die Ringmauer, der Palas und Ökonomiegebäude.
Die erste Pfarrkirche entstand aus den Trümmern des ehemaligen römischen Gutshofes. Um 1040 entstand ein Nachfolgebau im romanischen Stil. Nach der Reformation wurde das Gotteshaus immer baufälliger und wurde schliesslich 1760 durch die heute noch bestehende Hallenkirche ersetzt. Das Pfarrhaus entstand 1681/83 und wurde 1783 im spätbarocken Stil umgebaut. Der Kirchenbezirk wird ergänzt durch die zwei spätgotischen «Pfaffenhäuser», die um 1650 entstanden sind.


Wappen
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Blau auf grünem Hügel schreitender, gelb bewehrter weisser Hahn mit rotem Kamm und Bart, überhöht von sechsstrahligem weissem Stern.» Die älteste bekannte Darstellung ist auf einem Feuereimer aus dem Jahr 1789 zu finden. Auf dem Gemeindesiegel von 1811 stand der Hahn zwischenzeitlich auf einem Ast, 1872 kam der Stern hinzu. Bis 1926 war der Hahn naturfarben, erhielt dann jedoch ein weisses, heraldisch korrektes Federkleid. 2002 erfolgte eine Änderung der Schnabelfarbe von Rot zu Gelb; gemäss heraldischer Regeln müssen Schnabel, Beine und Füsse eine einheitliche Farbe aufweisen.

Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung:
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Jahr
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1653
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1764
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1803
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1850
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1900
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1930
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1950
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1960
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1970
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1980
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1990
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2000
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Einwohner
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335
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353
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486
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637
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565
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653
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686
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735
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1031
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1022
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1210
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1348
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Am 31. Dezember 2009 lebten 1391 Menschen in Veltheim, der Ausländeranteil betrug 13,3 %. Bei der Volkszählung 2000 waren 55,0 % reformiert, 25,4 % römisch-katholisch, 1,5 % christlich-orthodox und 1,7 % muslimisch; 1,0% gehörten anderen Glaubensrichtungen an. 91,0 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 2,4 % Italienisch, 1,6 % Serbokroatisch, 1,0 % Albanisch
Politik und Recht
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung, übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige Gemeinderat. Seine Amtsdauer beträgt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren (Mehrheitswahlverfahren) vom Volk gewählt. Er führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.
Wirtschaft
In Veltheim gibt es gemäss Betriebszählung 2005 etwas mehr als 500 Arbeitsplätze, davon 13 % in der Landwirtschaft, 45 % in der Industrie und 42 % im Dienstleistungssektor.
Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in der Region Brugg/Lenzburg/Aarau.
Verkehr
Bildung

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