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Entdecken Sie das Rebgebiet des Schenkenbergertals

Ausgangspunkt
Bahnhof Schinznach-Bad

Besonderheiten
Rebgebiet
Baumschule mit Dampflok-Zug
Ruine Schenkenberg

Wanderzeit
zirka 3 Stunden

Karte
Landeskarte der Schweiz 1 : 25000,
Blatt 1069, Frick

Bahnstationen
Brugg, Schinznach-Bad und Wildegg

Postautokurse
ab Brugg und ab Wildegg in alle Dörfer des Schenkenbergertales und zurück 
 

 

Wanderroute
Durch die Unterführung des Bahnhofs in Schinznach-Bad gelangen wir auf einen Wanderweg, der uns durch den schönen Auenwald zur Stauwehrbrücke der Aare führt, von wo wir einen prächtigen Ausblick auf die Gisliflue, das Schloss Wildegg und das Gasthaus Vierlinden geniessen.

Ganz in der Nähe der Brücke mündet der Talbach, dem wir nun folgen, über die Ortsverbindungsstrasse Villnachern - Veltheim hinaus bis zu einer kleinen Brücke. Von dort führt der Weg in die Baumschule Zulauf. Samstags und sonntags fährt im Sommer ein Dampflok-Zug durch die eindrucksvolle Anlage.

Und weiter geht man Richtung Bözenegg und (ehemalige) Bahnstation Schinznach-Dorf, zirka 400 m, und dann links den Hang hinauf zum Römerhof. Der Name dieses Hauses erinnert an frühe Spuren der Römerzeit. Die Lage lädt ein zu einer kurzen Rast und zu einem Blick auf die Bözberglinie und den Linnerberg.

Ein Fahrweg führt uns anschliessend durch den Schinznacher Hauptrebberg, das grösste Riesling-Sylvaner-Anbaugebiet des Kantons Aargau, bis hinauf zum Gegenhang, der sogenannten Winterhalde, die wir durchqueren bis zum prächtigen Aussichtspunkt, der Wanne. Hier verlassen wir sozusagen das Aaretal, durchwandern ein kurzes Waldstück und stehen dann staunend vor dem Schenkenbergertal. Dieser schöne Ausblick bleibt uns lange erhalten, während wir zuerst die Oberflachser Reben durchqueren, dann, teils im Wald, teils dem unteren Waldrand des Chalms nach, den Weg zum Eich und zu den Schenkenberger Höfen verfolgen.
Ein letzter kleiner Aufstieg bringt uns zur Ruine. Und es lohnt sich wahrhaftig, hier eine kurze Rast einzuschalten. Welch herrlichen Standort haben die Erbauer dieser Burg ausgewählt! Fast ungern nimmt man den Weg um den Hügel herum, hinunter nach Thalheim, unter die Füsse.
Unten, in den Dörfern des Tales, stärken wir uns in einer der heimeligen, gastfreundlichen Wirtschaften. Dann bringt uns das Postauto in die Nähe unseres Ausgangspunktes zurück. (Zwischen Schinznach-Dorf und Schinznach-Bad besteht keine Postautoverbindung). 

 

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